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Mitreden. Mitsuchen.
Erfahren Sie, was FindingPlaces ist.

 Das Projekt FindingPlaces.

FindingPlaces ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit der Stadt Hamburg. Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 15. Juli 2016 haben Hamburgerinnen und Hamburger in zahlreichen Workshops an interaktiven Stadtmodellen – sogenannte CityScopes – nach öffentlichen Flächen gesucht, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen. Die Aufgabe: Flächen finden, die die Unterbringung von insgesamt 20000 Flüchtlingen ermöglichen.

Die Workshops wurden von der steg Hamburg (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg) moderiert und von der HafenCity Universität Hamburg wissenschaftlich durchgeführt. Zusätzlich unterstützten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirke sowie des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) mit ihrem Fachwissen die Diskussionen.

Mitreden. Mitsuchen.

Fast 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den Workshops konkrete Flächen vorgeschlagen und ausführlich die Vor- und Nachteile diskutiert. Mit ihren Kommentaren und einer Empfehlung für eine bestimmte Anzahl von Unterbringungsplätzen versehen, wurden 161 Vorschläge zur Prüfung an die Stadt geschickt. Insgesamt handelte es sich dabei um Flächen für weit mehr als die gesuchten 20000 Unterbringungsplätze.

Die Stadt hat die Flächen innerhalb von 14 Tagen geprüft. Die Prüfergebnisse wurden umgehend hier auf dieser Website und im September 2016 in einer Broschüre veröffentlicht:

>  Download der Broschüre

Zugleich wurden das Prüfergebnis wie auch die Kommentare zu einer Fläche im interaktiven Modell gespeichert, so dass nachfolgende Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer nachvollziehen konnten, welche Grundstücke bereits mit welchem Ergebnis besprochen wurden.

Nach der Prüfung durch die Stadt sind 44 Flächen verblieben, die sich nach der Ersteinschätzung als geeignet für eine temporäre Bebauung mit Flüchtlingsunterkünften zeigen. Die Empfehlungen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer für diese 44 Flächen beinhalten rund 6500 Unterbringungsplätze. Das entspricht in etwa der Anzahl von Flüchtlingen, die zurzeit noch in prekären Unterbringungssituationen wie Baumärkten oder Erstaufnahmen leben müssen und bereits einen Anspruch auf eine Folgeunterkunft haben.

Kurze Steckbriefe aller besprochenen und vorgeschlagenen Flächen – inklusive der Kommentare aus den Workshops und den Prüfergebnissen der Stadt – finden Sie hier:

>  Ergebnisse